Erfahrungsbericht einer Alkohol- und Medikamentenabhängigen

Ich hatte mein Problem schon längst erkannt, brachte aber nie den Mut auf, mit jemanden zu reden. Zum Schluss trank ich täglich und vor allem heimlich. Erst als auch die körperlichen Zeichen meiner Sucht nicht mehr zu leugnen waren (zittern der Hände, Unruhe, Appetitlosigkeit und ständiges Schwitzen) konnte ich meine Ausreden und Lügen nicht mehr aufrechterhalten. Meine Familie setzte mich unter Druck und wollte so nicht mehr mit mir zusammenleben. Erst später wurde mir bewusst, dass es der richtige Weg war. Nach einer 16wöchigen Langzeittherapie bin ich jetzt 6 Jahre abstinent und führe wieder ein glückliches Leben. Sehr hilfreich sind mir dabei die regelmäßigen Treffen in der Selbsthilfegruppe. Nach 2 Jahren Abstinenz habe ich an einem Seminar zum „betrieblichen Suchtkrankenhelfer“ teilgenommen. Mit dieser Ausbildung wurde ich von meinem Betrieb zur Ansprechpartnerin für Menschen mit Suchtproblemen eingesetzt. Einige Personen haben mich deswegen schon kontaktiert.

Eine Alkohol- und Medikamentenabhängige


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